Zur Person

Wolfgang Reichel

Politiker – mit Sachverstand und Leidenschaft

Mensch – mit klarem Profil und Engagement für die anderen Menschen

Liebe Mainzerinnen, liebe Mainzer,

bereits seit mehr als 40 Jahren lebe und arbeite  ich in Mainz. Mainz ist meine Heimat.

Für meine Heimatstadt konnte ich mich in vielfältiger Weise und in den verschiedenen beruflichen sowie politischen Funktionen engagieren. Mein zentrales Anliegen war es immer, Antworten auf die ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen in unserer Stadt zu finden.

Privat verbinde ich mit Mainz den Ort, an dem mein Sohn Steffen auf die Welt kam, den Kindergarten und die Schule besuchte und wir die besondere Lebensart der Mainzerinnen und Mainzer kennen, schätzen und lieben gelernt haben.

Geboren wurde ich am 4. Juni 1951 in Oberhausen/Rheinland als 3. von 6. Kindern.

Nach dem Umzug meiner Familie in die Domstadt Fulda lebte ich dort und besuchte das Gymnasium. Im Januar 1970 habe ich meinen Dienst beim Bundesgrenzschutz in Fulda begonnen. Zunächst für 2 Jahre als Ersatz für den Wehrdienst, dann verlängert auf 8 Jahre.

Das Jahr 1972 war gekennzeichnet durch eine Reihe von Flugzeugentführungen. Deshalb wurden Bundesgrenzschutzbeamte für den Sicherheitsdienst bei der Deutschen Lufthansa im Ausland ausgebildet. Im April 1972 ging ich für ein Jahr nach Tokio und Osaka/Japan, 1974 nach Karachi/Pakistan.

Insbesondere das Jahr in Pakistan hat meinen Erfahrungshorizont erheblich erweitert.

Seit meiner frühen Jugend war ich in der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) engagiert.

Dieses Engagement war in vielerlei Hinsicht prägend. Sowohl der Einsatz für andere Menschen als auch das Handeln auf der Basis des christlichen Menschenbildes waren für meine spätere Berufswahl entscheidend.

Es lag nahe, dass ich im Rahmen der Berufsförderung ein Studium an der Katholischen Fachhochschule Mainz aufnahm.

Ich habe dieses Studium als Diplom-Sozialarbeiter abgeschlossen.

Danach arbeitete ich  5 Jahre als Stadtjugendpfleger in Ingelheim am Rhein. Neben einem attraktiven Sommerprogramm für Familien, die nicht in Urlaub fahren konnten, habe ich ein offenes Jugendangebot im Stadtteil Groß-Winternheim aufgebaut.

1985 wechselte ich zum Landesamt für Jugend und Soziales Rheinland-Pfalz.

Zunächst war ich verantwortlich für die adäquate Heimplatzsuche für Menschen mit Behinderung. Danach habe ich Verantwortung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Rahmen der Fürsorgeerziehung und Freiwilliger Erziehungshilfen getragen. Nach der Kommunalisierung dieses Bereiches war ich bis 1995 für die psychosozialen Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz tätig.

Lange Jahre war ich Vorsitzender des Gesamtpersonalrates beim Landesamt für Jugend und Soziales. Seit 41 Jahren bin ich Gewerkschaftsmitglied.

Im Jahre 1979 wurde ich jugend- und sozialpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion. Hier habe ich erfolgreich, oft auch über Parteigranzen hinweg, viele Initiativen gestartet.

Seit 1984 und bis zu meiner Wahl als hauptamtlicher Beigeordneter im Jahre 1995 war ich Mitglied des Mainzer Stadtrates, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion.

Als hauptamtlicher Beigeordneter für den Bereich Umwelt, Grün und Entsorgung war mir der stetige Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern immer wichtig. In der Kommune ist man nah bei den Sorgen und Problemen, die die Menschen beschäftigen. Hier ist unmittelbarer Einsatz gefragt, um Lösungen zu finden.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit lag und  liegt im Engagement gegen die Verlärmung der Region durch den Ausbau des Frankfurter Flughafens.

Sicher brauchen wir den Frankfurter Flughafen. Aber ist es wirklich notwendig, dass mehr als 50 % der Menschen, die in Frankfurt landen, den Flughafen nur zum Umsteigen nutzen?

Die Landesregierung hat die Mainzerinnen und Mainzer, die Menschen in der Region, im Stich gelassen. Erst kurz vor der Landtagswahl hat die SPD das Thema entdeckt. Viel zu spät, denn die Versäumnisse können wir heute nicht mehr aufholen. Alle Möglichkeiten eines früheren Einspruchs hat die Landesregierung nicht genutzt, im Gegenteil.

Meine ganze Kraft werde ich weiter gegen die Verlärmung der Region einsetzen.

Sie kennen mich seit vielen Jahren als verlässlichen Politiker, der hält, was er verspricht.

Als Ihr Landtagsabgeordneter, liebe Mainzerinnen und Mainzer, gehört Ihren Anliegen weiter meine volle Aufmerksamkeit. Wo ich kann, werde ich diese in konkrete Politik umsetzen.