Wolfgang Reichel kritisiert Schlussfolgerung aus NORAH-Studie

30.10.2015
Pressemitteilung

Der CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Reichel kritisiert die beschwichtigende Analyse des Flughafenbetreiber Fraport in Bezug auf die Auswirkungen von Fluglärm auf die Gesundheit. „Es ist schon unglaublich, wie hier die tatsächliche Lärmbelastung heruntergeredet wird. Fakt ist, im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet mit einer hohen Belastung durch Umweltlärm insgesamt sind Flugzeuge ein großer Lärmemittent. Daran kann es gar keinen Zweifel geben“, so Reichel. Deshalb sei es schon beinahe zynisch, der Bevölkerung zu vermitteln, sie brauche keine Angst um ihre Gesundheit zu haben. „Es ist an der Zeit alle Möglichkeit auszuschöpfen, um den Fluglärm zu reduzieren. Ich erwarte, dass der Betreiber des Flughafens sich dieser Aufgabe ernsthaft stellt“, erklärt Reichel. Außerdem seien grundsätzliche Zweifel an der von Fraport in Auftrag gegebenen Studie angebracht, so unter anderem an der Fragestellung. „Mit Suggestivfragen erreicht man kein objektives Ergebnis. Festzuhalten ist, die Menschen sind durch Lärm im Schlaf beeinträchtigt und ihre Gesundheit ist gefährdet. Dies hat Prof. Münzel von der Uni Mainz insgesamt glaubwürdiger nachgewiesen“, sagt der CDU-Abgeordnete.